andrea.boelke


Drei Methoden im Test: Kann man mit ihrer Hilfe ein tragfähiges digital vernetztes Geschäftsmodell entwickeln?
Posted: January 10, 2022
2 Minutes reading time

Genau dieser Frage werden wir uns am Ende des Jahres 2020 im AgilHybrid-Konsortium stellen, wenn die Betaversion des Minimum Viable Products (MVP) unseres Kurses auf den Markt kommt! Mit unserem Kurs bieten wir deutschen klein- und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit, ihren Umsatz zu steigern, indem sie sich auf die Entwicklung von Geschäftsmodellen fokussieren, die digital vernetzt sind, intelligente Produkte und / oder digital vernetzte Services einbinden. Hierfür sind im MVP zunächst drei der vier vom Konsortium entwickelten Phasen der Geschäftsmodell-entwicklung bearbeitbar. In jeder Phase geben wir den Kursteilnehmenden agile und offene Entwicklungsmethoden an die Hand, die sie allein oder auch in einem Team, on- oder offline, durchführen können. In der Betaversion stehen für die erste Phase der Geschäftsmodellentwicklung, der Problemfindung, eine Value Proposition Canvas zur Verfügung. Sie widmet sich der Auseinandersetzung mit den wahren Wünschen und Bedürfnissen einer (oder verschiedener) Kundengruppe(n), die es zu erfüllen gilt. In der zweiten Phase geht es darum, zu dem gefundenen Wunsch oder Bedürfnis der Kundengruppe(n) Ideen zu generieren und eine zur Umsetzung zu priorisieren. Hierbei kommt die Walt-Disney-Methode zum Einsatz. Es handelt sich dabei um eine Art Rollenspiel, bei der man nacheinander einen Sachverhalt aus drei verschiedenen Perspektiven betrachtet. Dies geschieht so lange, bis es keine Kritik an einer bestimmten Idee mehr gibt. Die Besonderheit liegt darin, dass man gezwungen wird, aus der eigenen üblichen Persönlichkeitsstruktur auszubrechen und als Kreative:r auch mal die Analyst:innensicht einzunehmen. In der dritten Phase geht es an das Validieren bzw. Testen der Idee am Markt, am Kunden(-segment), an den Stakeholdern, an der Konkurrenz. Dazu wird in einem ersten Schritt ein MVP, also ein minimal funktionierendes „Produkt“, quasi ein erster Prototyp, zur Idee erstellt. Dieser kann verschiedenartig aussehen. Den Umsetzungsideen seien hier keine Grenzen gesetzt. Um dann zu klären, wie vielsprechend die Idee wirklich ist, schicken wir unsere Kursteilnehmenden nicht …

Deutschen Unternehmen entgehen Umsätze, da sie kaum agile Methoden nutzen! – Das wollen wir in Zukunft ändern!
Posted: January 10, 2022
1 Minutes reading time

Im internationalen Vergleich verzeichnen deutsche Unternehmen mit intelligenten Produkten, digital vernetzten Services sowie Geschäftsmodellen unterdurchschnittliche Umsätze (Kinkel, Cherubini, Kopp & Beiner, 2020). Dies kann laut der Studie von Kinkel et al. (2020) auf die geringe Nutzung agiler und offener Entwicklungsmethoden zurückgeführt werden. Um dem entgegen zu wirken, entwickeln wir von AgilHybrid einen Kurs, der agile Methoden enthält und die Nutzer:innen bei der Entwicklung tragfähiger digital-vernetzter Geschäftsmodelle begleitet und unterstützt. In unserer Arbeit stellten wir allerdings fest, dass die Liste an agilen und offenen Entwicklungsmethoden mannigfaltig ist. Daher entschieden wir uns, die gefundenen Methoden zunächst unserem vierphasigen Modell der Geschäftsentwicklung zuzuordnen, die da wären: Problemidentifikation, Ideenphase, Validierung und Realisierung. So bekamen wir einen ersten Überblick. Doch alles mit einem Mal perfekt umzusetzen, entspräche nicht der agilen Arbeitsweise, die wir in unserem Konsortium verfolgen. Daher wählten wir für die Umsetzung unseres Kurses zunächst drei Methoden aus, die nicht nur in unser vierphasiges Modell der Geschäftsmodellentwicklung passten, sondern die in ihrem Aufwand minimal, aber für die Unternehmen einen hohen Wirkungsgrad aufweisen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die anderen gefundenen Methoden nicht umgesetzt werden. Unsere Vorgehensweise stellt lediglich eine Empfehlung dar. Da jedes Unternehmen in seinen Voraussetzungen, Bedürfnissen und Zielvorstellungen einzigartig ist, werden sie je nach dem eine andere Art der Vorgehensweise für die Erstellung digital-vernetzter Geschäftsmodelle für praktikabler halten. Daher ist es wichtig, ihnen in der Nutzung, Gestaltung und Ergänzung der Methoden Freiraum zu geben. Wir ermöglichen das! Unser Kurs bietet die Möglichkeit, die Methoden online oder offline durchzuführen, ob extern oder intern angeleitet, ob Methode 1 für Phase 1 oder Methode 2 für Phase 1, ob spielerisch oder tabellarisch. Unser Ziel ist es deutsche KMUs im Bereich der intelligenten Produkte, digital-vernetzte Services sowie Geschäftsmodellen zu pushen. Machen Sie mit!  

Show more
0
Certificates
0
Contacts
2
Blogposts